Musterrechtsverordnung akkreditierung berlin

In der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin wurde das “Reichsamt für Naturschutz” nach dem Krieg als “Zentralstelle für Naturschutz und Landschaftspflege” weitergeführt und 1953 in das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) als “Bundesanstalt für Naturschutz und Landschaftspflege” aufgenommen. 1962 wurde es mit dem “Bundesinstitut für Vegetationskartierung” zur “Bundesanstalt für Botanik, Naturschutz und Landschaftspflege” zusammengelegt. 1976 wurde sie in “Bundesforschungseinrichtung für Naturschutz und Landschaftsökologie” (BFANL) umbenannt und 1986 vom BML in das neu geschaffene Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) überführt. Das 1993 eingerichtete Bundesamt für Naturschutz vereint die BFANL und die Artenschutzabteilungen des Bundesamtes für Ernährung und Forsten. In der Bundesrepublik löste das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) 1976 das Reichsschutzgesetz ab. 1979 wurde in West-Berlin das Berliner Naturschutzgesetz (NatSchGBln) verabschiedet, das auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes die staatlichen Gesetzlichen Bestimmungen zum Naturschutz festlegte. Sie wurde 1982 mit der Verordnung zum Schutz des Baumbestandes in Berlin (Baumschutzverordnung – BaumSchVo) fertiggestellt und schließlich am 10. Juli 1999 wieder geändert. Abschnitt 4 – Schutzbescheinigungen – erläutert die verschiedenen Schutzklassen: Nationalparks, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmäler, Landschaftsschutzgebiete und Naturparks. Die Formulierung der Schutzklassen entspricht im Wesentlichen der des NatSchGBln. Darüber hinaus können große, umfassende Landschaften mit einer reichen natürlichen Ausstattung, die wichtige Beispiele für eine landschaftsverträgliche landwirtschaftliche Nutzung von breiter, mehr als regionaler Bedeutung darstellen und als NSGs oder LSGs zertifiziert sind, in Brandenburg als Biosphärenreservate proklamiert werden (Nr. 25). Im Land Brandenburg sind Nationalparks gesetzlich zertifiziert; NSGs, LSGs, NDs und GLBs durch gesetzliche Verordnungen sowie Biosphärenreservate und Naturparks durch Erlass der Obersten Naturschutzbehörde (Nr.

19). Für NSGs und LSGs ist der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständige Minister für die Zertifizierung von Schutzgebieten zuständig. Er kann diese Befugnis an die untergeordnete Naturschutzbehörde übertragen, wenn das betreffende Gebiet auf diese Gerichtsbarkeit beschränkt ist.

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