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July 10th, 2020

Aktueller tarifvertrag igbce

Hans-Carsten Hansen, der die Verhandlungen für BAVC leitete, erklärte in dem oben erwähnten Presseartikel, dass die Sozialpartner eine solide Grundlage für die Sicherung der Beschäftigung in den kommenden Monaten geschaffen hätten. Er betonte die Bedeutung des neuen Fonds für die Unterstützung von Unternehmen und ihren jungen Mitarbeitern. Der Präsident des BAVC, Eggert Voscherau, wies darauf hin, dass die globale Finanz- und Wirtschaftskrise die größte Herausforderung sei, vor der die Sozialpartner in den letzten Jahrzehnten standen. Die neue Tarifrunde hat einmal mehr die konstruktive Zusammenarbeit der Sozialpartner im deutschen Chemiesektor unterstrichen. Der neue Tarifvertrag in der chemischen Industrie steht. Die IG BCE konnte ein zukunftsfähiges Arbeitszeitkonto und eine arbeitgeberfinanzierte Pflegeversicherung erreichen. Die 580.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten künftig mehr Geld und eine neue arbeitgeberfinanzierte Pflegeversicherung. Darauf haben sich die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie (BAVC) in ihren Tarifverhandlungen geeinigt. So werden die Löhne ab Juli 2020 um 1,5 Prozent steigen. Ab Juli 2021 sollen die Gehälter für neun Monate um weitere 1,3 Prozent steigen, wie beide Seiten in Wiesbaden mitteilten. Für das erste Halbjahr 2020 sollten einmalige Zahlungen erfolgen. Die Arbeitgeber haben sich mit einer langen Laufzeit von bis zu 29 Monaten zusammengesitzen, die spätestens im März 2022 endet. Sie sprachen auch von leeren Monaten für 2019.

“Mit einer außerordentlich langen Lebensdauer und sehr moderaten Gebührenerhöhungen konnten wir unsere wichtigsten Ziele erreichen”, sagte BAVC-Verhandlungsführer Georg Müller. Mit dem längsten Lauf seit 1987 gibt die Vereinbarung Unternehmen eine lange Planungssicherheit. Während das Lohnniveau im Chemiesektor gleich bleibt, garantiert der neue Tarifvertrag Pauschalzahlungen in Höhe von 550 € (611 EUR bzw. 715 EUR für Schichtarbeiter und 150 EUR für Auszubildende). Diese mussten bis Juni 2010 bezahlt werden. Die Sozialpartner kamen jedoch überein, die Zahlung flexibel zu behandeln. Das bedeutet, dass Arbeitgeber und Betriebsräte die Zahlungen in Unternehmen in wirtschaftlicher Not auf 300 Euro (333 Euro bzw. 390 Euro für Schichtarbeiter) verschieben oder reduzieren können.

In diesem Fall muss ein separater Gesellschaftsvertrag ausgehandelt werden. Arbeitnehmer in Unternehmen, die nicht stark von der Wirtschaftskrise betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen Bonus von 200 € (222 € bzw. 260 € für Schichtarbeiter). Arbeitgeber und Betriebsrat müssen sich darauf einigen, diese Möglichkeit in ihrem Unternehmen auszuüben. Bei Meinungsverschiedenheiten entscheiden die Sozialpartner auf nationaler Ebene. Claudia Andersch, Vorstandsvorsitzende der R+V Krankenversicherung AG: “Langzeitpflege ist und bleibt ein zentrales Thema, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte. Mit dem neuen Tarifvertrag sendet die chemische Industrie daher ein wichtiges Signal an unsere Gesellschaft. “CareFlex Chemie” ist auch eine Blaupause für andere Branchen.

Langzeitpflege ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lebensplanung eines jeden. Sie entlastet nicht nur pflegende Angehörige und deren Familien. Es ist auch ein echter Vermögensschutz.” Die R+V Krankenversicherung AG ist einer der am schnellsten wachsenden Krankenversicherer im deutschen Markt und nimmt regelmäßig Spitzenpositionen in den Produktbewertungen ein. Sie gehört zur R+V Gruppe, einem der führenden deutschen Versicherer mit einem umfassenden Angebot an Versicherungs- und Vorsorgelösungen für Privat- und Firmenkunden. R+V ist seit vielen Jahren Versicherungspartner der Chemie-Tarifparteien und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Branchenpensionskassen wie ChemieVersorgungswerk, MetallRente und KlinikRente.

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